Bordalás platzt nach Getafe-Klatsche: 'Ich fühle mich betrogen'
Der Trainer von Getafe stand nach der 2:5-Niederlage gegen Lugano in der Conference League im Mittelpunkt einer äußerst harten Pressekonferenz. Bordalás übte scharfe Kritik an der sportlichen Planung, stellte das Niveau seines Kaders infrage und gab zu, sich von den nicht eingelösten Versprechen des Vereins getäuscht zu fühlen.
Getafe CF
Die deutliche Niederlage des Getafe gegen Lugano (2:5) im Coliseum hat eine der härtesten Auftritte von José Bordalás seit seinem Amtsantritt bei der blau-weißen Mannschaft ausgelöst. Der Coach versteckte seinen riesigen Ärger über das Auftreten seiner Spieler nicht, doch seine Kritik ging weit über den Platz hinaus und zielte direkt auf die Zusammenstellung des Kaders.
«Ich fühle mich betrogen», so der Trainer, der betonte, dass die Versprechen, die in den vergangenen Saisons gemacht worden seien, nicht eingehalten wurden. Eine Aussage, die die wachsende Unzufriedenheit des Trainers mit der sportlichen Planung des Vereins deutlich macht.
«Wir haben nicht mal einen Kader für eine Konkurrenz»
Bordalás war besonders deutlich, als er die Ressourcen analysierte, die ihm zur Verfügung stehen, um eine Saison zu bestreiten, in der Getafe in der LaLiga, im Copa del Rey und in der Conference League spielen muss.
Der Trainer ist der Ansicht, dass der Kader komplett unausgewogen ist, und erinnerte daran, dass er diese Situation bereits seit dem vergangenen Monat Mai angekündigt habe.
Sein Urteil war vernichtend: «Das reicht nicht für drei Wettbewerbe, nicht mal für einen».
Außerdem machte er klar, dass es sich nicht um eine impulsive Reaktion auf die Höhenpleite handelte, sondern um ein Problem, das er schon vor dem Start der Saison angeprangert hatte.
Kritik an den Spielern und am Niveau des Gegners
Auch die gravierenden Defensivfehler, die Lugano im Coliseum zu fünf Toren verhalfen, ließ Bordalás nicht unkommentiert. Er bedauerte die Verletzlichkeit seines Teams, vor allem bei Aktionen hinter den Abwehrreihen, und hielt das gezeigte Bild für inakzeptabel.
Sogar stellte er das Niveau der Schweizer Mannschaft infrage, die er mit einem Team aus der spanischen Segunda División verglich, um die Tragweite der Niederlage einzuordnen.
Die Situation zwang den Trainer dazu, in der Pause vier Wechsel vorzunehmen, und dabei Spieler einzusetzen, die er anfangs eigentlich schonen wollte. Ziel war es, eine noch deutlichere Klatsche zu verhindern.
Wichtige Warnung von Bordalás für LaLiga und das Fantasy-Spiel
Die Aussagen des Trainers liefern auch eine wichtige Erkenntnis für die nächsten Aufgaben von Getafe: die Rotation könnte sich deutlich reduzieren.
Bordalás räumte ein, dass er versucht habe, mehreren Stammkräften eine Pause zu geben, wegen der Minutenansammlung, aber dass die Leistung der weniger Einsatzbereiten ihn zu einer Korrektur gezwungen habe.
Der Trainer warnte zudem, dass es ab jetzt sehr schwierig sein wird, Spieler zu schonen, selbst wenn man das Risiko von Verletzungen in Kauf nehmen muss, das sich aus der hohen Spielbelastung ergibt.
Diese Konstellation kann insbesondere für die Nutzer von Comunio, Biwenger, LaLiga Fantasy und Futmondo relevant sein, da sie auf eine stärkere Abhängigkeit vom gewohnten Stammblock hindeutet.
Getafe muss schnell reagieren, denn am kommenden Sonntag gastiert man beim Athletic Club in San Mamés, in einem anspruchsvollen LaLiga-Spiel. Nach so einer Ansage werden alle Blicke sowohl auf die Elf gerichtet sein, die Bordalás aufbietet, als auch auf die Antwort seiner Spieler.
💥 La “Rajada” de Bordalás. tras la derrota del Getafe por 2-5 ante el Lugano en Conference League
— Radioestadio (@Radioestadio) October 22, 2026
🗣️ "Me siento engañado; no se ha cumplido lo que se me ha ido prometiendo año tras año. Lo llevo avisando desde mayo. La plantilla está descompensada”
🗣️ "Me vi obligado a meter a…
Verpasse keine Fantasy-News – folge unserem WhatsApp-Kanal (auf Spanisch)!








